Die Silicon Valley Ideologie

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Die Silicon Valley Ideologie


Donnerstag, 22. Mai 2025
18:00 – 20:00

Diskussion, Koloniale Spuren – Dekoloniale Praktiken, Vortrag

Veranstaltungsort: W3_ Saal

Mit: Laura Hille

Nie war die Kritik am Silicon Valley lauter und vielfältiger als heute. Gleichzeitig bleibt die Macht der Techkonzerne und der Einfluss ihrer CEOs ungebrochen. Mit Trumps zweiter Amtszeit und dem aktuellen KI-Hype ist er sogar gewachsen. Die Techoligarchie hat damit erreicht, was sie seit Jahren vorbereitet hat: Die Übernahme zentraler Institutionen, Infrastrukturen und diskursiver Macht. Der Vortrag gibt einen Überblick über die Ideologien des Silicon Valleys und zeigt, wie der Akzelerationismus gegenwärtige Zukunftsentwürfe prägt. Unter kritischer Betrachtung von Red-Pill-Jargon, faschistischer Ästhetik, Alt-Right-Politik und Kolonialisierungsfantasien rückt die Veranstaltung die Baupläne von Investoren und Techmilliardären in den Fokus. Ihnen geht es nicht nur um Steuerflucht, sondern um radikalere Auswege: Schwimmende Stadtstaaten, Privatinseln, Bunker, neue Zivilisationen auf dem Mars, in Cyborgkörpern oder auch virtuellen Welten. Der Vortrag identifiziert und kritisiert die Ideologien, auf denen diese und ähnliche urbane Visionen beruhen.


Laura Hille ist Soziologin und Medienwissenschaftlerin und schreibt und spricht über alles, was digital ist. Derzeit arbeitet sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Siegen. In ihrer Lehre beschäftigt sie sich mit den Schattenseiten unseres digitalen Alltags und den Machtverhältnissen, die diesen prägen. In den letzten Jahren folgte sie den dystopischen und utopischen Zukunftsvisionen des Silicon Valleys.


Der W3_ Saal ist wie viele andere Räume kein barrierefreier Ort. Wir befinden uns als Team in einem kontinuierlichen Lern- und Verlernprozess und bemühen uns, unsere Räume und Veranstaltungen möglichst auf unterschiedlichen Ebenen zugänglich zu gestalten. Dabei ist uns bewusst, dass wir aktuell weit davon entfernt sind, ein Ort zu sein, der eine gleichberechtigte Teilnahme sowie einen gleichberechtigten Zugang ermöglicht.

Im Folgenden teilen wir Hinweise, die euch eine bessere Planung ermöglichen sollen:

Zugang zum Veranstaltungsort

  • Assistenzhunde, Blindenführhunde und andere ausgebildete tierische Unterstützungen sind ausdrücklich willkommen.
  • Der W3_ Saal liegt im Hochparterre und ist über eine Treppe mit Geländer sowie über einen Treppenlift zugänglich.
  • Die Türen im Eingangsbereich und im Saal sind breit genug für die meisten Rollstühle. Genaue Maße: 1,20 m breit.
  • Eine All-Gender-Toilette, die rollstuhlgerecht ist, befindet sich im Gebäude. Der Weg zur Toilette ist visuell ausgeschildert.

Verpflegung

  • Es gibt alkoholfreie Getränke vor Ort.
  • Es wird kein Alkohol ausgeschenkt. 

Teilhabe

  • Die Veranstaltung wird nicht online übertragen
  • Die Veranstaltung ist kostenfrei.

Sprache & Kommunikation

  • Der Vortrag findet in deutscher Lautsprache statt und wird durch ein Mikrofon verstärkt.
  • Es gibt keine Übersetzung in die Deutsche Gebärdensprache oder andere Sprachen.

Raum & Atmosphäre

  • Der Raum ist rauchfrei.
  • Der Raum kann jederzeit auf Wunsch verlassen werden.
  • Derzeit steht kein separater Rückzugsraum zur Verfügung.
  • Die Beleuchtung ist gleichmäßig und nicht flackernd.
  • Es gibt im Raum ausreichend Platz für Rollstühle.
  • Es nehmen höchstens 80 Personen an der Veranstaltung teil.
  • Es sind feste Stühle mit Lehnen vorhanden.
  • Es werden keine Musik und keine Lichteffekte eingesetzt.

Anreise & Umfeld

  • Die nächste barrierearme ÖPNV-Station ist die S-Bahn-Haltestelle Altona. Diese ist ca. 400 m vom W3_ Saal entfernt.
  • Es gibt keine eigenen Parkplätze am Haus, öffentliche Parkmöglichkeiten sind begrenzt.

Habt ihr Hinweise an uns oder gibt es Hindernisse, die es euch nicht ermöglichen, an unserer Veranstaltung teilzunehmen? Teilt uns diese gerne mit unter: awareness@w3-hamburg.de.

Als Veranstalter*innen verpflichten wir uns zum aktiven Vorgehen gegen jegliche Form von Diskriminierung. Wir möchten darüber hinaus alle Gäst*innen dazu ermutigen, uns als Veranstalter*innen im Falle diskriminierender, grenzüberschreitender oder verletzender Vorfälle anzusprechen – entweder direkt vor Ort oder auch im Nachgang der Veranstaltung. Detaillierte Informationen zu unserem Verhaltenskodex und der Selbstverpflichtung zu Antidiskriminierungsmaßnahmen sowie Kontakte und Unterstützungsmaßnahmen findet ihr hier 👉 https://w3-hamburg.de/zugang-barrierefreiheit-antidiskriminierung/.

Die Veranstaltung ist Teil des W3_ Projekts Koloniale Spuren – Dekoloniale Praktiken.

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