The Art of Border Sabotage

Bild aus dem Film "Uncontained", auf dem eine Person im Meer steht und in Richtung des Horizontes blickt
Bild aus dem Film "Uncontained", auf dem eine Person im Meer steht und in Richtung des Horizontes blickt

© Al Anders

The Art of Border Sabotage

Kostenlose Veranstaltung | Einlass ab 18:30 Uhr


Dienstag, 3. November 2026
19:00 – 20:30

[in:szene]+, Film, Podiumsgespräch

Veranstaltungsort: Lichtmeß Kino, Gaußstraße 25, 22765 Hamburg

Mit: Al Anders und Mohadeseh Salehinasab

Film und Gespräch zu Fluchterfahrung, GEAS-Reform & Ankunft in Deutschland

  • Es ist keine Anmeldung nötig

Content Note: Flucht, Trauma, Rassismus

Der Dokumentarfilm „Uncontained“ (2026) von Filmemacher*in Al Anders und Schauspielerin Mohadeseh Salehinasab begleitet Mohadeseh an Orte ihrer Flucht. Gemeinsam reisen sie nach Griechenland. Erinnerungen und Reenactments wechseln sich ab und erzählen von der Gefangenschaft in der Türkei und gewaltvollen Pushbacks von Griechenland zurück in die Türkei.

Der Film verbindet persönliche Erfahrung mit einer künstlerischen Auseinandersetzung mit Grenzgewalt, Trauma und Selbstbestimmung.

Im anschließenden Gespräch geht es um die politischen Bedingungen von Flucht und Ankommen. Anhand von Ausschnitten aus dem Film werden die Situation an Europas Außengrenzen, die mit dem Gemeinsamen Europäischen Asylsystem (GEAS) verbundenen Verschärfungen des europäischen Asylrechts sowie die zunehmende Kontrolle und Militarisierung der Grenzen thematisiert.

Gleichzeitig richtet sich der Blick auf Deutschland: Wie war Mohadesehs Ankunft? Welche Erfahrungen machen Menschen im deutschen Asylsystem? Und welchen Einfluss haben Gesetze, Behörden, Rassismus und gesellschaftliche Vorstellungen von Zugehörigkeit darauf, wie Menschen ihr Leben selbstbestimmt gestalten können?

Im Anschluss lädt ein moderiertes Publikumsgespräch dazu ein, Fragen, Perspektiven und eigene Erfahrungen einzubringen und gemeinsam weiterzudenken.


Al Anders (they/them) arbeitet mit Film, Installation und Text zu den oft unsichtbaren Machtstrukturen, die gesellschaftliche Realität bestimmen. Nach einer Ausbildung zur Videojournalist*in in Berlin studierte they Film, Queer Studies und literarisches Schreiben an der HFBK Hamburg, der Goldsmiths University London und der Kunsthochschule für Medien Köln.

Mohadeseh Salehinasab (sie/keine) ist Schauspielerin. Die Schwerpunkte ihrer praktischen Arbeit liegen in den Bereichen Rassismus, Feminismus und Widerstand in Theater und Performance.


Die Veranstaltung ist Teil des W3_ Projekts [in:szene].


Informationen zur Barrierefeiheit im Lichtmeß Kino erhaltet ihr über folgenden Link: https://lichtmess-kino.de/barrierefreiheit/.

Habt ihr Hinweise an uns oder gibt es Hindernisse, die es euch nicht ermöglichen, an unserer Veranstaltung teilzunehmen? Teilt uns diese gerne mit unter: awareness@w3-hamburg.de.

Als Veranstalter*innen verpflichten wir uns zum aktiven Vorgehen gegen jegliche Form von Diskriminierung. Wir möchten darüber hinaus alle Gäst*innen dazu ermutigen, uns als Veranstalter*innen im Falle diskriminierender, grenzüberschreitender oder verletzender Vorfälle anzusprechen – entweder direkt vor Ort oder auch im Nachgang der Veranstaltung. Detaillierte Informationen zu unserem Verhaltenskodex und der Selbstverpflichtung zu Antidiskriminierungsmaßnahmen sowie Kontakte und Unterstützungsmaßnahmen findet ihr hier 👉 https://w3-hamburg.de/zugaenglichkeit-barrierefreiheit-antidiskriminierung/.