Decolonial Dialogues – Where Do We Belong?

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Decolonial Dialogues – Where Do We Belong?


Donnerstag, 22. Oktober 2026
18:00 – 20:30

Austausch, Communityevent, Koloniale Spuren – Dekoloniale Praktiken

Veranstaltungsort: W3_ Saal

Mit: Dayan Kodua, Moderation: Lubi Barré

  • Genauere Informationen zur Anmeldung folgen zeitnah

Was braucht es, damit Schwarze, migrantische und diasporische Menschen Räume in Hamburg nicht nur betreten, sondern sie auch aktiv mitgestalten und prägen können? 

Safer Spaces und Communityräume können Orte sein, in denen Zugehörigkeit, gegenseitige Stärkung und Austausch ermöglicht wird. Dabei ist nicht nur entscheidend, wer Zugang zu einem Raum erhält, sondern auch, wer seine Inhalte bestimmt, Entscheidungen trifft und sich mit eigenen Erfahrungen und Perspektiven wiederfinden kann. Solche Räume entstehen nicht nur an konkreten Orten: Auch in Sprache, Literatur, Kunst und kultureller Repräsentation können Räume eröffnet werden, in denen Menschen ihre Geschichten selbst erzählen und Gemeinschaft erfahren können. 

Darüber sprechen wir mit Dayan Kodua und Lubi Barré am 22. Oktober 2026. Wir wollen uns gemeinsam damit beschäftigen, wie solche Safer Spaces und Communityräume entstehen, welche Bedeutung sie für Schwarze, migrantische und diasporische Communities haben und was notwendig ist, damit sie langfristig und nachhaltig bestehen können. Dabei wollen wir auch über Entscheidungsmacht, Ressourcen und die unterschiedlichen Bedürfnisse innerhalb der Communities sprechen. 

Dayan Kodua ist Schauspielerin, Sprecherin, Autorin sowie Gründerin und Verlegerin des Gratitude Verlags. Sie wurde in Ghana geboren und wuchs in Kiel auf. Im Mittelpunkt ihrer Arbeit stehen Identität, Zugehörigkeit, Empowerment und die Sichtbarkeit Schwarzer Menschen und People of Color. 2014 veröffentlichte sie den Bildband My Black Skin – Schwarz. Erfolgreich. Deutsch., begleitet von einer Wanderausstellung und zahlreichen Workshops. 2019 gründete sie den Gratitude Verlag. Dort veröffentlicht sie vielfältige Kinder- und Jugendbücher, die neue Perspektiven eröffnen und Kindern positive Identifikationsfiguren geben. Mit ihrer Arbeit schafft Dayan Kodua Räume, in denen unterschiedliche Lebensrealitäten nicht am Rand stehen, sondern selbstverständlich Teil unserer gemeinsamen Geschichte sind.

Bild: Christoph Mannhardt

Moderiert wird der Abend von Lubi Barré. Die somalische Autorin, Bildungsreferentin, Kuratorin und Literaturagentin wurde in Paris geboren und wuchs zwischen Somalia, Kalifornien und Frankreich auf. In ihren literarischen Arbeiten beschäftigt sie sich mit Erinnerung, Sprache, Familie und Orten. Mit Davenport Books hat sie in Hamburg einen englischsprachigen Literatur- und Kulturort geschaffen, der Schreibende und Lesende durch Geschichten, literarische Veranstaltungen und offene Gespräche zusammenbringt.

Bild: Nico Scagliarini

Der Abend ist als offenes Communitygespräch angelegt. Auch Erfahrungen, Fragen und Perspektiven aus dem Publikum fließen in den Austausch ein. Gemeinsam möchten wir bestehende Räume und Erfahrungen sichtbar machen und darüber nachdenken, wie selbstbestimmte Strukturen in Hamburg gestärkt und weiterentwickelt werden können.

Die Veranstaltung findet in Kooperation zwischen Ossara e. V. und der W3_ Werkstatt für Internationale Kultur und Politik e. V. statt und ist Teil der vierteiligen Reihe „Decolonial Dialogues“ sowie des W3_ Projekts Koloniale Spuren – Dekoloniale Praktiken.


Hinweise zur Teilnahme:

Der W3_ Saal ist wie viele andere Räume kein barrierefreier Ort. Wir befinden uns als Team in einem kontinuierlichen Lern- und Verlernprozess und bemühen uns, unsere Räume und Veranstaltungen möglichst auf unterschiedlichen Ebenen zugänglich zu gestalten. Dabei ist uns bewusst, dass wir aktuell weit davon entfernt sind, ein Ort zu sein, der eine gleichberechtigte Teilnahme sowie einen gleichberechtigten Zugang ermöglicht. Unter dem folgenden Link findet ihr Informationen, die euch eine bessere Planung ermöglichen sollen 👉 Hamburger Kulturperlen – W3_

Als Veranstalter*innen verpflichten wir uns zum aktiven Vorgehen gegen jegliche Form von Diskriminierung. Wir möchten darüber hinaus alle Gäst*innen dazu ermutigen, uns als Veranstalter*innen im Falle diskriminierender, grenzüberschreitender oder verletzender Vorfälle anzusprechen – entweder direkt vor Ort oder auch im Nachgang der Veranstaltung. Detaillierte Informationen zu unserem Verhaltenskodex und der Selbstverpflichtung zu Antidiskriminierungsmaßnahmen sowie Kontakte und Unterstützungsmaßnahmen findet ihr hier 👉 https://w3-hamburg.de/zugang-barrierefreiheit-antidiskriminierung.

Habt ihr Hinweise an uns oder gibt es Hindernisse, die es euch nicht ermöglichen, an unserer Veranstaltung teilzunehmen?

Teilt uns diese gerne mit unter: awareness@w3-hamburg.de.

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