Beat my Meat

© Alexandra Evdokunin

Beat my Meat


Freitag, 20. November 2026
19:30 – 21:00

Beyond Borders, Care, Klimakrise, Migration, Lecture Performance

Veranstaltungsort: W3_ Saal

Mit: Kristina Schleicher, Violante Romani

  • Es ist keine Anmeldung nötig

Wie sind die Schicksale von Menschen und Tier unterschiedlich zu bewerten? Ein Gedankenexperiment mit Diskussionspotential: “Beat my Meat” geht der Frage nach, ob die Objektivierung und Gewaltausübung an weiblichen Körpern und die Ausbeutung von Nutztieren auf ähnliche gesellschaftliche Strukturen zurückzuführen sind. Patriarchale Machtmechanismen und kapitalistische Produktionsketten prägen unser Handeln und führen dabei immer wieder zu einem Widerspruch zwischen unseren ethischen Vorstellungen und unserem tatsächlichen Verhalten.

Ausgehend von ökofeministischen Strömungen, die genau diese Parallelen ziehen, bietet “Beat my Meat” sowohl während als auch nach dem Stück gemeinsam eine Erforschung dieser Frage. Sprache und Livevideo treffen in der Lecture Performance aufeinander und legen mit Humor und Überspitzung die Mechanismen offen, mit denen wir Ausbeutung und Hierarchien rechtfertigen.

Von:

Kristina Schleicher: Performance, Konzept und Entwicklung

Violante Romani: Performance, Konzept und Entwicklung

Die Veranstaltung ist Teil der Projekte Beyond Borders – Feminismen stärken sowie Care, Klimakrise, Migration: Globale Gerechtigkeit in Zeiten gesellschaftlicher Polarisierung.


Kristina Schleicher ist Tänzerin, Schauspielerin und Performancekünstlerin mit einem Fokus auf Sprache, Körper und gesellschaftspolitischen Themen. In ihren Arbeiten verbindet sie dokumentarische Recherche mit Tanz, physischem Theater und absurdem Humor. Sie interessiert sich besonders für das Spannungsfeld zwischen Individuum, Identität, Gesellschaft und Demokratie.

Violante Romani ist italo-schweizerische Schauspielerin, die stets verletzliche und intime Themen mit gesellschaftspolitischem Fokus auf die Bühne bringt. In unterschiedlichen Genres forschend sucht sie die Widersprüche in ihrer Kunst. Zuletzt beschäftigte sie sich mit ADHS-Diagnosen bei weiblich gelesenen Personen und Online-Rechtsradikalisierung. Aktuell entwickelt sie Stücke und Performances mit dem feministischen Muse Kollektiv.


Hinweis zur Teilnahme:

Der W3_ Saal ist wie viele andere Räume kein barrierefreier Ort. Wir befinden uns als Team in einem kontinuierlichen Lern- und Verlernprozess und bemühen uns, unsere Räume und Veranstaltungen möglichst auf unterschiedlichen Ebenen zugänglich zu gestalten. Dabei ist uns bewusst, dass wir aktuell weit davon entfernt sind, ein Ort zu sein, der eine gleichberechtigte Teilnahme sowie einen gleichberechtigten Zugang ermöglicht. Unter dem folgenden Link findet ihr Informationen, die euch eine bessere Planung ermöglichen sollen 👉 Hamburger Kulturperlen – W3_

Als Veranstalter*innen verpflichten wir uns zum aktiven Vorgehen gegen jegliche Form von Diskriminierung. Wir möchten darüber hinaus alle Gäst*innen dazu ermutigen, uns als Veranstalter*innen im Falle diskriminierender, grenzüberschreitender oder verletzender Vorfälle anzusprechen – entweder direkt vor Ort oder auch im Nachgang der Veranstaltung. Detaillierte Informationen zu unserem Verhaltenskodex und der Selbstverpflichtung zu Antidiskriminierungsmaßnahmen sowie Kontakte und Unterstützungsmaßnahmen findet ihr hier 👉 https://w3-hamburg.de/zugaenglichkeit-barrierefreiheit-antidiskriminierung/.

Habt ihr Hinweise an uns oder gibt es Hindernisse, die es euch nicht ermöglichen, an unserer Veranstaltung teilzunehmen? Teilt uns diese gerne mit unter: awareness@w3-hamburg.de.

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