
„Genderwahn“, „Ideologie“, „überflüssig“ – kaum eine wissenschaftliche Disziplin steht derzeit so massiv unter Beschuss wie die Gender Studies. Die Angriffe kommen nicht nur aus rechten Echokammern in den sozialen Medien, sondern schleichen sich auch in politische Debatten ein – subtil in Deutschland, offen aggressiv etwa unter der Administration von Donald Trump in den USA. Dabei ist längst klar: Gender Studies sind kein Orchideenfach. Sie leisten grundlegende Arbeit für eine gerechtere Gesellschaft.
Mit der im Rahmen des Projekts Beyond Borders – Feminismen stärken organisierten Veranstaltung Gender Studies – nötiger denn je am 22. Juli 2025 wollten wir uns den aktuellen Angriffen auf die Gender Studies stellen – aber vor allem ihre gesellschaftliche Relevanz in den Vordergrund rücken: Wie tragen sie dazu bei, Geschlecht, Macht und soziale Ungleichheit neu zu denken? Und warum sind sie gerade jetzt unverzichtbar?
Das tolle Graphic Recording von Anke Dregnat gibt es hier nochmal als Bilddatei.