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Hass gegen alles Weibliche

Ideologie und Formen von Frauen*feindlichkeit

Anmeldung erforderlich

FemGoals, Workshop
Sa, 15.10.2022
11:00 - 16:00
Mit: Sophie Groß und Hanna Krügener vom kribi kollektiv

Von kleinen abfälligen Kommentaren, Gewalt in Beziehungen, Hetze im Netz, bis hin zu Terror – Gewalt gegen Frauen* und Weiblichkeit ist sehr präsent, wird jedoch nicht genug thematisiert. Attentäter wie die in Hanau, Halle und Christchurch zeigten alle einen offenen Hass gegen Weiblichkeit und zählten sich teilweise den sogenannten Incels zu.

In dem Workshop erarbeiten wir uns zunächst ein Verständnis von (Trans*-)Misogynie und ordnen diese intersektional ein. Wir beschäftigen uns mit verschiedenen Erscheinungsformen – dabei könnt ihr selbst unterschiedliche Schwerpunkte setzen: Gewalt in Beziehungen, im Netz oder als Bestandteil rechten Terrors. Um gestärkt aus dem Webinar zu gehen, schauen wir zum Schluss auf die vielen feministischen Bewegungen weltweit und erarbeiten gemeinsam eigene Handlungsideen.

 

Sophie Groß, Sozialwissenschaftlerin, Referentin für Antidiskriminierung und Rechtsextremismus, Sozialarbeiterin.

Hanna Krügener, Pädagogin, Referentin für Antidiskriminierung, Partizipation, Globales Lernen, Fachkraft für Rechtsextremismusprävention, Lehrkraft für Sozialkunde und Mediatorin.

 

Beide Referentinnen sind Teil von Kribi, ein AK des Vereins reflect! Assoziation für politische Bildung und Gesellschaftsforschung e.V.

Kribi (www.kribi-kollektiv.de) macht politische Bildungsarbeit und Prozessbegleitung zu den Themenschwerpunkten Diskriminierung, Globales Lernen, Flucht und Migration, (Anti-)Rassismus / Kritisches Weißsein, Empowerment, Diversity und Inklusion, Rechtsextremismusprävention, Kolonialismus und koloniale Kontinuitäten sowie Gender.

Zum Team gehören Menschen mit und ohne Migrations- oder Fluchterfahrung; Pädagog*innen, Politik- und Kommunikationswissenschaftler*innen, Künstler*innen, Schriftsteller*innen und Soziolog*innen mit langjährigen Erfahrungen in der politischen Jugend- und Erwachsenenbildung. Diese diverse Zusammensetzung ist Teil der Entstehungsgeschichte und eine Stärke, die es dem Kollektiv ermöglicht, verschiedene Perspektiven auf Themen sowie verschiedene Zugänge zu unterschiedlichen Zielgruppen zu erlangen.

 

Die Veranstaltung ist Teil des W3_Projektes FemGoals.

Illustration: Nursima Nas


Wir beschäftigen uns im Projekt „FemGoals“ mit „Frau(en)“ als eine sehr wirkmächtige soziale Kategorie innerhalb binärer Unterdrückungsverhältnisse. Wenn wir „Frau*“ mit „Sternchen*“ (Asterisk) schreiben, wollen wir damit betonen, dass sich Geschlechtsidentitäten nicht biologisch herleiten lassen, sondern vor allem sozial konstruiert sind (z.B. durch bestimmte gesellschaftliche Vorstellungen davon, was “weibliches” oder “männliches” Verhalten und Aussehen sei). Wir wollen mit dem „Sternchen*“ keine Unterscheidung zwischen „echten“ (Frauen) und „weniger echten“ (Frauen*) Frauen aufmachen.

Den Kampf für (mehr) Geschlechtergerechtigkeit verstehen wir als einen Kampf für (mehr) geschlechtliche Vielfalt. Wir glauben, dass alle Menschen von (mehr) Geschlechtergerechtigkeit profitieren. Die Perspektive unseres Projektes “FemGoals” liegt grundsätzlich auf all denjenigen Menschen, die aufgrund ihrer Geschlechtsidentität und/oder ihres sexuellen Begehrens Diskriminierung und Unterdrückung erfahren: Frauen und LSBTIQ*. Jedoch stehen die vielfältigen Anliegen und Kämpfe von LSBTIQ* nicht bei jeder Veranstaltung der Reihe schwerpunktmäßig im Fokus. Die Abkürzung LSBTIQ* steht für: lesbisch, schwul, bisexuell, trans*, inter* und queer. Wir benutzen die Buchstabenkombination, um die Vielfalt der geschlechtlichen und sexuellen Identitäten aufzuzeigen und zu benennen. Da es nicht möglich ist, diese vollständig abzubilden, dient das „Sternchen*“ hier als Platzhalter für weitere Selbstbezeichnungen.


Gefördert von

Veranstaltungsort
Digital, ,

Veranstalter*in
W3_Werkstatt für internationale Kultur und Politik

Weitere Angaben

Untertitel
Ideologie und Formen von Frauen*feindlichkeit
Referentin
Sophie Groß und Hanna Krügener vom kribi kollektiv
Wichtiger Hinweis
Anmeldung erforderlich

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