Endspurt: Im Oktober und November finden die letzten zwei Workshops der W3_ zum Thema Antisemitismus statt

Wie weit darf Kunst eigentlich gehen? Spätestens seit der Debatte über antisemitische Darstellungen auf der Documenta 15 kommen Kulturtätige um diese schwierige Frage nicht herum. Da ihre Beantwortung für viele Menschen mit erheblichen Verunsicherungen verbunden ist, ergänzte die W3_ im Frühjahr ihr bisheriges Beratungsangebot um das Thema Antisemitismus. Drei kostenfreie Workshops haben bereits stattgefunden – nun folgen Nummer vier und fünf! Am 14. Oktober geht es um die historische Entwicklung, verschiedenen Erscheinungsformen und Wirkmechanismen von Antisemitismus. Vier Wochen später stehen die emotionalen wie auch verschwörungsideologischen Komponenten von Antisemitismus im Mittelpunkt. Ziel des Projektes ist es, Hamburger Kultureinrichtungen mit Wissen, Strategien und Instrumenten auszustatten, um ihre Handlungssicherheit im Umgang mit Antisemitismus zu stärken sowie eine diskriminierungskritische Kulturarbeit zu fördern.

Die Workshops finden im Rahmen des Projekts „Umgang mit Antisemitismus in Hamburger Kultureinrichtungen“ sowie in Kooperation mit der Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus – KIgA e.V. statt.  

Mehr Infos unter: www.w3-hamburg.de/umgang-antisemitismus-hamburger-kultureinrichtungen/