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LIGNA: Zerstreuung überall!

Übungen in solidarischer Distanz

Ohne Anmeldung

Performance, Solidarisch Handeln Lernen
Sa, 10.09.2022
20:00 - 21:00

Zerstreuung überall! reagiert auf die internationale Pandemie des Covid-19-Virus: Die geschlossenen Grenzen und die Unmöglichkeit zu reisen führen zu einer Abwesenheit von choreographischen Positionen und Stimmen. Öffentliche Aufführungen sind nur unter Auflagen möglich. In Zeiten der Abschottungspolitik und der Rückbesinnung auf das Nationale stellt das Stück – als Antwort auf ein weltweites Ereignis – eine neue Verbundenheit über Ländergrenzen und Kontinente hinweg her: ein Vorschlag für eine andere Art des gesellschaftlichen Zusammenlebens und der Sorge umeinander.

 

Vierzehn internationale Künstler*innen wurden von LIGNA eingeladen, in diesem Radioballett ihre Stimme hörbar und ihre choreographische Position erfahrbar zu machen: Alejandro Ahmed (Brasilien), Bebe Miller (USA), Bhenji Ra (Australien), Edna Jaime (Mosambik), Eisa Jocson (Phillippinen), Geumhyung Jeong (Südkorea), Mamela Nyamza (Südafrika), Maryam Bagheri Nesami & Mitra Ziaee Kia (Iran), Melati Suryodarmo (Indonesien), Public Movement/ Nir Shauloff and Dana Yahalomi (Israel), Raquel Meseguer (Großbritannien), Yuya Tsukahara + contact Gonzo (Japan). Musikalisch werden die Beiträge durch eine Komposition von Emilian Gatsov (Bulgarien) verbunden.

 

Im Radioballett hört das teilnehmende Publikum gleichzeitig, aber zerstreut an einem zentralen öffentlichen Raum eine Choreographie über Kopfhörer. In ihr werden die Veränderungen durch die Pandemie, ihre Auswirkung auf den öffentlichen Raum und die Körper der Einzelnen reflektiert. In der gleichzeitigen Anwesenheit von weit über den Raum verteilten Körpern, deren Gesten, Bewegungen und Tanz synchronisiert sind, erinnern sie an die abwesenden Körper, die in diesen Räumen nicht erscheinen können.

 

Indem die Teilnehmer*innen die Gesten fremder Körper annehmen, wird ihr Körper zum Ort der Begegnung mit ‘den Anderen’ – und stellt so ein anderes Verhältnis von Nähe und Distanz her, als die digitale Sphäre dies dieser Tage etabliert. Diese Kollaboration versucht gemeinsam getrennt, über Distanzen hinweg an Modellen für die Zukunft politischer Kollektive zu arbeiten.


Produktion, Regie, Text: LIGNA mit Beiträgen von Alejandro Ahmed, Bebe Miller, Bhenji Ra, Dana Yahalomi, Edna Jaime, Eisa Jocson, Geumhyung Jeong, Mamela Nyamza, Maryam Bagheri Nesami & Mitra Ziaee Kia, Melati Suryodarmo, Raquel Meseguer, Yuya Tsukahara + contact Gonzo

Stimmen: Mareike Hein, Ingo Timo und die Beitragenden

Choreographische Beratung: Laura Hicks

Musik: Emilian Gatsov


 

Die Veranstaltung ist eine Kooperation zwischen dem Lichthof Theater Hamburg und der W3 – Werkstatt für internationale Kultur und Politik e.V. im Rahmen des W3_Projekts Solidarisch Handeln Lernen und der Theaternacht.

 

Gefördert von

 

 

 

 

Bild: LIGNA-Dissemination © Johannes Koether

Veranstaltungsort
Lichthof Theater, Mendelssohnstraße 15, Hamburg

Veranstalter*in
W3_Werkstatt für internationale Kultur und Politik

Weitere Angaben

Untertitel
Übungen in solidarischer Distanz
Kooperation
eine Kooperation zwischen dem Lichthof Theater Hamburg und der W3 – Werkstatt für internationale Kultur und Politik e.V. im Rahmen des W3_Projekts Solidarisch Handeln Lernen und der Theaternacht.
Wichtiger Hinweis
Ohne Anmeldung

Kooperation
eine Kooperation zwischen dem Lichthof Theater Hamburg und der W3 – Werkstatt für internationale Kultur und Politik e.V. im Rahmen des W3_Projekts Solidarisch Handeln Lernen und der Theaternacht.

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