Unser Leitbild

Das W3_Selbstverständnis

Was ist die W3?

Die W3_Werkstatt für internationale Kultur und Politik e.V. wurde 1979 als gemeinnütziger Verein von gesellschafts- und entwicklungspolitisch engagierten Initiativen und Gruppen gegründet.

Die W3 ist ein Bildungs- und Kulturzentrum rund um globale Gerechtigkeit. Sie bietet eine Plattform für Begegnungen und Austausch und regt mit ihrem vielfältigen Veranstaltungsprogramm zur kritischen Hinterfragung von gesellschaftlichen Verhältnissen an. Sie lädt zu Inspirationen, zum Erleben, zur Reflexion und zum gemeinsamen Handeln für eine globale und lokale Gerechtigkeit ein.

Als ein Ort mit Werkstattcharakter ist sie über die Jahrzehnte in Bewegung geblieben. Sie lebt von der Mitgestaltung und den Ideen der Menschen, Initiativen und Gruppen, die hier zusammenkommen.

Wofür steht die W3?

Die W3 engagiert sich unter dem Leitbild „Globale Gerechtigkeit“ für eine gerechtere wirtschaftliche und soziale Verteilung von Ressourcen, den Abbau von Ungleichheit auf der Welt und auch hier in unserer Gesellschaft sowie für nachhaltigere und solidarischere Umweltschutz- und Klimapolitik. Um diesen Zielen näher zu kommen, setzt sie sich ein für Perspektivenvielfalt im Diskurs, diversitätssensible Orientierung in allen Gesellschaftsbereichen und Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Sie übernimmt dafür selbst Verantwortung und regt andere dazu an. Der W3 ist es wichtig, einen respektvollen und gleichberechtigten Austausch von Ideen und Positionen unterschiedlicher Gruppen und Menschen zu fördern und insbesondere Perspektiven von von Marginalisierung betroffenen Personen Raum zu bieten. Die W3 versteht sich als politische Impulsgeberin, die unterschiedliche Lebens- und Sichtweisen Raum gibt. Rassistische und diskriminierende Einstellungen haben in der W3 keinen Platz und sie fordert einen reflektierten Umgang und eine Auseinandersetzung mit Ausgrenzung und Machtverhältnissen.

Wie setzt die W3 ihre Ziele um?

Mit Vorträgen, Workshops, Konferenzen, Fachtagungen, Lesungen, Performances sowie Filmvorführungen und Aktionen stellt die W3 in Veranstaltungsreihen, Projekten sowie Einzel- und Kooperationsveranstaltungen die Verbindung zwischen lokaler Politik und globalen Entwicklungen her und motiviert zum Einmischen. Mit dialogorientierten/partizipativen Formaten wie Performances und Aktionen im öffentlichen Raum werden spontane Interaktionen mit Bewohner*innen des Stadtteils realisiert, die aktiv zum Mitmachen auffordern.

Es ist der W3 wichtig, weniger präsente Stimmen und alternative Perspektiven in den Mittelpunkt zu stellen, hörbar und sichtbar zu machen sowie lokale und globale Dimensionen zusammen zu denken und miteinander zu verknüpfen. Das Ziel ist dabei immer, Menschen zum Nachdenken anzuregen, Inspirationen und Ideen für den eigenen Alltag mitzugeben und Handlungsoptionen aufzuzeigen.

Die W3 leistet sowohl in ihrem Selbstverständnis, als auch in der Personal- und Referent*innenpolitik und mit ihren Veranstaltungen einen Beitrag zu einer Gesellschaft ohne Ausgrenzung und Diskriminierung. Dabei gestaltet sie aktuelle Diskurse aktiv mit. Die W3 versucht auch im Arbeitsalltag mit vielen kleinen Schritten ihrer Idee von einem achtsamen Miteinander näher zu kommen. Daher ist es der W3 wichtig, die eigene Haltung und ihr Selbstverständnis nach innen wie nach außen stets zu überprüfen. Dafür nimmt sie externe Beratung und Begleitung für einen Organisationsentwicklungsprozess sowie Supervision in Anspruch. Sie durchläuft zudem einen Qualitätsentwicklungsprozess nach dem Standard umweltbewusster Betriebe, um den verantwortungsvollen Umgang mit natürlichen Ressourcen und der Umwelt sicherzustellen.

Mit den Räumen der W3, die sowohl Büro- als auch Veranstaltungsräume umfassen, wird anderen Gruppen, Initiativen und Vereinen Raum für Diskussionen und Eigeninitiative geboten.


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